Die Osterfeiertage sorgen überall für Vorfreude und viele Vorbereitungen werden getroffen. Der Landestierschutzverband ruft dazu auf, den Tierschutz auch an Ostern im Blick zu behalten und gibt Tipps, wie man die Feiertage noch ein bisschen tierfreundlicher gestalten kann. So sollten keinesfalls unüberlegt lebendige „Osterhäschen“ verschenkt werden und bei Osterfeuern sichergestellt sein, dass keine Tiere versehentlich verbrennen. Wer Tierschutz auch an Ostern bewusst berücksichtigen will, achtet bei Ostereiern auf die Herkunft und verzichtet auf Fleischgerichte.
Noch immer werden in Deutschland grausame Tierversuche zu Zwecken der Hirnforschung mit Affen durchgeführt. Zum Einführen der Messelektroden in das Gehirn wird die Schädeldecke durchbohrt. Dies passiert nicht nur einmal, die Affen werden vielfach verwendet, teils bis die Schädeldecke einem Sieb gleicht. Sektionsberichte brachten überaus schwerwiegende tierschutzrechtliche Verstöße zutage. Trotzdem hat sich an den verwendeten Praktiken unserer Kenntnis nach bis heute nichts geändert.
Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V. schließt sich der Forderung von Ärzte gegen Tierversuche e.V. an und fordert ein sofortiges Beenden der Hirnforschung an Affen!
WIR BITTEN ALLE MENSCHEN MIT HERZ, DIE PETITION VON ÄRZTE GEGEN TIERVERSUCHE E.V. ZU UNTERSCHREIBEN – DAS UNRECHT PASSIERT AUCH HIER IN BADEN-WÜRTTEMBERG!
Acht Tierschutzvereine aus Baden-Württemberg erhalten Tierhilfewagen vom Deutschen Tierschutzbund Über eine besondere Überraschung des Deutschen Tierschutzbundes konnten sich gleich acht Tierschutzvereine aus Baden-Württemberg freuen:
Sie erhielten einen nagelneuen Tierhilfewagen für die vielfältigen alltäglichen Aufgaben, wie zum Beispiel Tierrettungen, Fahrten zum Tierarzt oder Transport von Futter.
Mit dreijähriger Verspätung wurde am vergangenen Samstag in Reutlingen das 2020 schon geplante Seminar zum Thema Vereinsversicherungen und Arbeitsrecht erfolgreich nachgeholt.
Den beiden Referenten (RAin E. Kloth u. Versicherungsfachwirt K. Wirag) ist es dabei gelungen, die doch eher trockene Thematik konkret auf die Tierschutzvereine zugeschnitten zu erläutern und mit vielen Fallbeispielen anschaulich darzustellen. Zudem hatten die Anwesenden ausreichend Gelegenheit eigene Fragen zu stellen, was intensiv genutzt wurde und so ein reger Austausch entstand.
Zum Schutz der bedrohten Haubenlerchen in Walldorf-Süd müssen Hauskatzen auch dieses Jahr wieder fünf Monate lang in Hausarrest. Für auslaufgewohnte Stubentiger und ihre Halter eine unzumutbar hohe Belastung. Parallel laufen anscheinend intern Überlegungen die Eier der letzten Haubenlerchenpaare zu entnehmen und andernorts ausbrüten zu lassen. Umso erstaunlicher sollen Planungen in Arbeit sein den derzeitigen Lebensraum der letztverbliebenen Haubenlerchen zu bebauen und somit unwiderruflich zu zerstören. Eine kommunale Katzenschutzverordnung ist allerdings in Walldorf bisher kein Thema. Stefan Hitzler, Vorsitzender des Landestierschutzverbands kritisiert diese Doppelmoral aufs schärfste und stellt sich mit seinen Forderungen nach ungeteiltem Tierschutz klar hinter den Tierschutzverein Walldorf-Wiesloch und seinen Vorsitzenden.
Die närrische Zeit erreicht langsam ihren Höhepunkt: Nach der langen Corona-Pause finden in den kommenden Tagen landesweit zahllose Fastnachtsumzüge und -veranstaltungen statt. Leider kommt es bei solchen Festumzügen immer wieder zu Unfällen unter Beteiligung von Tieren. Der Landestierschutzverband fordert Städte und Gemeinden daher dazu auf, bei diesen Veranstaltungen die Einbeziehung von Tieren nicht zu genehmigen.
Auch die Tierhalter selbst sollten ihre Schützlinge nicht auf Faschingsumzüge und -veranstaltungen mitnehmen oder ihre Hunde über Stunden im Auto zurücklassen.
Der Landestierschutzverband warnt eindringlich vor der Idee, Tiere als Weihnachtsüberraschung zu verschenken. Der Vorsitzende Stefan Hitzler empfiehlt stattdessen, sich vor Anschaffung eines tierischen Familienmitglieds gründlich zu informieren und beraten zu lassen. Traurige Realität: Die jetzt bereits vollen Tierheime in Baden-Württemberg können sich vor Anfragen kaum retten und sind oft gar nicht mehr in der Lage alle nicht mehr erwünschten Heimtiere aufzunehmen.
Anlässlich eines Tierheimbesuchs in der Landeshauptstadt Stuttgart macht sich Bundesminister Özdemir ein persönliches Bild über die kritische Lage der Tierheime
Das Ergebnis einer aktuellen Umfrage bei Tierheimen in Baden-Württemberg bestätigt: 89 % sehen einer Verschlechterung ihrer Lage entgegen, 36 % haben große Zukunftsängste und 11 % der Vereine befürchten sogar die nächsten 5 Jahre nicht zu überstehen. Stefan Hitzler, Vorsitzender des Landestierschutzverbands erklärt: „Am bisherigen „System Tierheim“ muss sich grundlegend etwas ändern. Es kann nicht länger hingenommen werden, dass die kommunale Aufgabe der Fundtierversorgung und -verwahrung durch Spendengelder der Tierschutzvereine kofinanziert werden muss.“
Tierheime am Limit - ein explosives Thema der außerordentlichen Jahreshauptversammlung des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg e.V.
Am Samstag, den 9. Oktober fand in Reutlingen die außerordentliche Mitgliederversammlung des größten baden-württembergischen Dachverbands für Tierschutzvereine statt. Neben notwendigen Satzungsänderungen machten die anwesenden Vereinsvorstände überdeutlich, dass die vereinsgeführten Tierheime im Land kurz vor dem Aus stehen. In Anbetracht der derzeitigen Lage können sie die Kosten für den laufenden Betrieb nicht mehr länger tragen. Erste Vereine mussten bereits Kredite aufnehmen um die laufenden Ausgaben zu decken.
Stefan Hitzler, Vorsitzender des Landestierschutzverbands: „Die Tierschutzarbeit im Land steht auf der Kippe - Tierheime dürfen nicht mehr länger auf sich gestellt bleiben.“