Weil der praktische Tierschutz vor dem Kollaps steht
Der Deutsche Tierschutzbund hat Klage gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium, namentlich Bundesminister Alois Rainer, beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Hintergrund ist die seit Jahren unzureichende Unterstützung von Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen durch den Bund. Nachdem die Bundesregierung trotz entsprechender Zusagen im Koalitionsvertrag erneut keine Mittel im Bundeshaushalt 2026 bereitgestellt hatte, sehe sich der Verband zu diesem rechtlichen Schritt gezwungen.
Tierschutzbund warnt vor Demontage der unabhängigen Landestierschutzbeauftragten
Mit Sorge blicken der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband Baden-Württemberg auf die angekündigten strukturellen Veränderungen rund um das Amt der baden-württembergischen Landestierschutzbeauftragten. Aus Sicht der Tierschützer besteht die Gefahr, dass eine bislang unabhängige Stimme künftig politischen Interessen untergeordnet wird. Die Verbände fordern daher mit einem Schreiben an Ministerpräsident Cem Özdemir, die Position der Landestierschutzbeauftragten institutionell abzusichern und ihre Arbeit nachhaltig zu stärken.
Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg verbindet mit den Koalitionsverhandlungen zwischen Bündnis 90/Die Grünen und CDU die klare Erwartung, dass sich die neue Landesregierung auf eine Verbesserung des Tierschutzes verständigt und bewährte Schutzinstrumente uneingeschränkt erhält.
Am 25 .April veranstaltete der Landesverband des Deutschen Tierschutzbunds in Baden-Württemberg seine jährliche Jahreshauptversammlung in Reutlingen.
Als Ehrengast stellte Ariane Kari den Anwesenden die vielfältigen Aufgabenbereiche der Landes- beziehungsweise Bundestierschutzbeauftragten vor. Zudem gab sie eine Einführung in das Projekt „Hundekunde“, eine neue Online-Plattform, die derzeit speziell für (angehende) Hundehalter*innen entwickelt wird.
Ostern kommt - für viele ein Grund zu feiern. Wer zum Osterfest auch den Tierschutz fest im Blick hat, achtet beim Kauf der Ostereier auf die Herkunft. Wer noch einen Schritt weitergehen will, verzichtet auf Fleischgerichte und kocht vegetarisch oder vegan. Tierfreunde verschenken auch keinesfalls lebendige „Osterhäschen“ und achten beim Osterfeuer darauf, dass keine Tiere versehentlich verbrennen.
Am 08. März finden in Baden-Württemberg Landtagswahlen statt.
Ein guter Zeitpunkt die Landtagsfraktionen in Bezug auf aktuelle Tierschutzfragen zu ihren Ansichten und Vorhaben zu befragen. Dazu hat der Landestierschutzverband einen ausführlichen Fragenkatalog ausgearbeitet und die Landtagsfraktionen und deren Landesparteien um Antworten gebeten.
Die uns zugegangenen Rückmeldungen bzw. Stellungnahmen der einzelnen Parteien finden tierschutz-interessierten Mitbürger*innen hier
Jeder kann dazu beitragen unsere heimische Tierwelt zu erhalten. Nicht nur durch den eigenen naturnah gestalteten Garten, sondern auch durch besondere Vorsicht und Rücksichtnahme. Tipps des Landestierschutzverbands: Zum Schutz von Nestern und Jungvögeln keine Sträucher und Hecken mehr zurückschneiden. Bei Ausflügen in die Natur bitte die Wege nicht verlassen und unzuverlässige Hunde an die Leine nehmen. Amphibien auf ihren gefährlichen Wanderungen zu den Laichgebieten schützen und vor tödlichen Fallen bewahren.
Die Landesregierung erlaubt, Biber in Baden-Württemberg einfacher zu töten. Unterstützen Sie die Biber-Petition, die sich für ein kluges Management statt sinnlosem Biber-Töten einsetzt!
Nachdem Wölfe in unserem Land lange Zeit ausgestorben waren, haben sich inzwischen auch bei uns vier dieser seltenen Tiere etabliert. Während andere Bundesländer schon seit Jahren mit ganzen Wolfsrudeln leben können, werden hierzulande die Waffen gezückt. Aktuell steht der sogenannte Hornisgrinde-Wolf auf der Abschussliste. Für viele Tier- und Naturfreunde im Land eine nicht nachvollziehbare Entscheidung.