von Redaktion LTschV-BW

Über 80 % der in Deutschland verkauften Tiefkühlgänse stammen aus Osteuropa - die Haltungsbedingungen der Tiere sind dort überwiegend tierquälerisch und grausam.

Der Landestierschutzverband warnt vor irreführenden Kennzeichnungen und fordert endlich klare Haltungs- und Kennzeichnungsvorschriften.

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In Rottweil wurden jüngst 20 Waschbären im Siedlungsbereich gefangen und getötet. In ganz Baden-Württemberg werden die Kleinbären inzwischen oft gnadenlos verfolgt. Tierfreunde und Tierschützer sind entsetzt und fordern einen tierschutzgerechten Umgang mit den „Neubürgern“.

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Viele einheimische Wildtierarten werden erst bei Dämmerung aktiv. Bei Dunkelheit sind sie nahezu unsichtbar, wenn sie die Straßen überqueren. Der Landestierschutzverband appelliert an Autofahrer: „Zum Schutz der Tiere und zu Ihrer eigenen Sicherheit: Fahren Sie vorsichtig und vorausschauend. Verringern Sie Ihre Geschwindigkeit und bleiben Sie bremsbereit.“
Schutzmaßnahmen wie Wildschutzzäune, Querungshilfen und Frühwarnsysteme können Leben retten.

von Redaktion LTschV-BW

Am 26. September sind Bundestagswahlen und jede Stimme zählt. Wir haben es in der Hand, wie und unter welchen Zielvorstellungen sich unser Land weiterentwickeln und wie ernsthaft das Thema Tierschutz angegangen und umgesetzt wird. Unser Bundesverband, der Deutsche Tierschutzbund e.V., hat die Wahlprogramme von neun Parteien auf ihre tierschutzpolitischen Absichtserklärungen hin geprüft. Jeder, dem Tierschutz und der Umgang mit unseren Mitlebewesen wichtig ist, kann sich hier aktuell informieren:

Wahlprogramme der Parteien - Jeder hat die Wahl

Bitte geht am 26. 09. wählen und gebt mit eurer Stimme einer „tier-lebens-werten“ Zukunft eine Chance !

von Redaktion LTschV-BW

Die Coronakrise hat viele Auswirkungen. Dies zeigt sich nun ebenfalls in den Tierheimen. Im vergangenen Jahr wurden so viele Heimtiere gekauft, wie nie zuvor. Viele Menschen waren plötzlich zum Zuhausebleiben gezwungen. Um diese düstere Zeit zu überbrücken, suchten viele Trost in tierischer Gesellschaft. Leider oftmals ohne richtig nachzudenken. Zahllose Tiere sind nun die Leidtragenden. Der Landestierschutzverband fordert erneut eine umfassende Heimtierverordnung, um unüberlegte Tierkäufe und -zuchten zu verhindern.

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Die kommende Regierungskoalition verspricht eine neue Tierschutzstrategie.
Mit der Ankündigung eines Hundeführerscheins und eines Sachkundenachweises für die Haltung gefährlicher Exoten wurden im neuen Koalitionsvertrag wichtige Anliegen der Tierschützer aufgegriffen. Auch der Ansatz Katzenschutzverordnungen zu erleichtern, ist ganz im Sinne von Tierfreunden.
Doch Tierschutz gilt nicht nur für Heimtiere. Wie sieht es mit mehr Tierschutz bei so genannten „Nutztieren“, Versuchstieren oder den einheimischen Wildtieren aus? Hier bleibt vieles offen.

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Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes bewerten zwei Drittel der befragten Tierheime die Situation der Straßenkatzen in ihrem Einzugsgebiet als problematisch. 78 Prozent erleben sogar sogenannte Katzenschwemmen. Bei knapp der Hälfte aller Tierheime findet die Katzenschwemme im Frühjahr, insbesondere im Mai, statt. Das bedeutet, dass in dieser Zeit vermehrt Katzen in den Tierheimen abgegeben werden oder die Tierheime verwaiste Kitten von Straßenkatzen aufnehmen. Die Unterbringung und Versorgung dieser
Jungkatzen stellt die Tierheime Jahr für Jahr vor große Herausforderungen.

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Viele Tierheime in Deutschland haben vermehrt mit Anfeindungen zu kämpfen. Der Corona-bedingte Haustierboom und Fälle von illegalem Welpenhandel sorgen aktuell vielerorts für eine Flut von Adoptionsanfragen, die kaum bewältigt und bei der zwangsläufig nicht jeder Interessent bedient werden kann. Auch jetzt schauen die Tierheime genau hin, um sicherzustellen, dass ein Tier in ein geeignetes Zuhause zieht. Wenn Interessenten eine Absage erhalten oder eine Rückmeldung länger dauert kommt es immer wieder zu Vorwürfen, Beleidigungen, Handgreiflichkeiten sowie Gewaltandrohungen.

 

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Jetzt im Frühjahr bekommen wieder zahllose Katzen im Freien ihre Jungen. Das Leid der Hauskatzen, die zurückgelassen oder ausgesetzt um ihr Überleben kämpfen, setzt sich so über Generationen endlos fort. Tierschützer kämpfen schon seit Jahrzehnten anhand von meist selbst finanzierten Kastrationsaktionen gegen dieses „Katzenelend“ an. Doch nur wenn alle Katzen mit „Freigang“ kastriert würden, ist ein Ende des qualvollen Sterbens der Straßenkatzen in Sicht.
Tierschützer fordern deshalb vor allem in ländlichen Regionen eine Katzenkastrations- und Kennzeichnungspflicht. Immer mehr Kommunen in Baden-Württemberg schließen sich an.