Trotz Winterzeit bekommen jetzt schon viele Schafe ihre Jungen. Dies wird insbesondere dann zu einem Tierschutzproblem, wenn die Schafe im Freien gehalten werden. Um den Tod von Lämmern durch Erfrieren oder Unterernährung zu vermeiden, sind besondere Fürsorge für die trächtigen Mutterschafe sowie witterungsgeschützte Ablammplätze unerlässlich. Zu oft fehlen allerdings die notwendigen Schutzvorkehrungen und neu geborene Lämmer sterben, wie aktuell wieder im Raum Karlsruhe. Der Landestierschutzverband bittet die Bevölkerung sowie die zuständigen Behörden deshalb um erhöhte Aufmerksamkeit.
Anlässlich des Welttierschutztags am 4. Oktober erinnernt der Deutsche Tierschutzbund die Bundesregierung daran, ihrer verfassungsmäßigen Pflicht nachzukommen und den Tierschutz als Staatsziel endlich ernsthaft umzusetzen. Unter dem diesjährigen Motto „Tierschutz ist Regierungspflicht“ fordert der Verband, die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Versprechen unverzüglich einzulösen und sich für den Tierschutz stark zu machen.
Deutscher Tierschutzbund kritisiert Agrarhaushalt:
Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert die gestrige Entscheidung des Bundestages zum Agrarhaushalt 2025 scharf. Trotz klarer Zusagen im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD bleibt die dringend notwendige finanzielle Unterstützung für die Tierheime erneut aus. Ebenso fehlen die Mittel für den Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung – ein politisches Armutszeugnis.
BUND und Landestierschutzverband fordern flächendeckende Katzenschutzverordnungen in Baden-Württemberg
Europäische Wildkatze im Land besonders durch unkastrierte Hauskatzen gefährdet Sommerferien sind Hochsaison für ausgesetzte oder zurückgelassene Stubentiger Landesweite Katzenschutzverordnung gegen Tierleid und für den Wildkatzenschutz
Die Bundestierschutzbeauftrage Ariane Kari hat bekanntgegeben, dass sie das Amt in der weiteren Legislaturperiode nicht weiter bekleiden wird. Tierschutzverbände zeigen sich tief enttäuscht und fordern von BM Rainer erneut die Beibehaltung des wichtigen Amtes eines Bundesbeauftragten für Tierschutz.
Hitzewelle in Deutschland: Der Landestierschutzverband bittet Tierhalter dringend auf die Bedürfnisse ihrer Tiere zu achten: Hunde nicht im Auto zurücklassen und Tiere in Außenanlagen vor Sonne und Hitze schützen. Tiere auf der Weide benötigen Schattenplätze und für alle Tiere gilt: ausreichend Trinkwasser ist überlebensnotwendig.
Wie ernst meint es der neue Bundesminister Alois Rainer mit dem Tierschutz?
Die neue Bundesregierung aus Union und SPD hat in der ersten Kabinettssitzung, diverse Posten von Beauftragten gestrichen. Da die Bundestierschutzbeauftragte Ariane Kari einen befristeten Vertrag hat, der Ende Mai ausläuft, droht auch dieses Amt geopfert zu werden, auch wenn die Position gestern nicht auf der Streichliste stand.
Kommentar von Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: ...
Vorsitzender Stefan Hitzler mit großer Mehrheit wiedergewählt
Aus alt wird neu: Am 29.3.2025 in Reutlingen wurde der vorherige Vorstand des Deutschen Tierschutzbund - Landesverband Baden-Württemberg e.V. von den anwesenden Vereinsvorständen mit großer Mehrheit neu bestätigt. Zwei Neumitglieder vervollständigen den frisch gewählten Erweiterten Vorstand. Jürgen Plinz, Schatzmeister des Deutschen Tierschutzbundes e.V. ergänzte die gelungene Veranstaltung durch seinen Beitrag „Die finanzielle Zukunft der Tierschutzvereine – Bekommen, was uns zusteht!“
Wer die letzten Wochen durch unsere Wälder gegangen ist, wurde direkt konfrontiert mit massiven Baumfällarbeiten und einer regelrechten Waldzerstörung. Damit verbunden: nachhaltige Schäden für Wildtiere und Kleinstlebewesen. Der Landestierschutzverband fordert dazu auf, zum Schutz unserer Wälder und seiner tierischen Bewohner die Waldarbeiten zeitlich zu begrenzen und auf wirklich notwendige Maßnahmen zu reduzieren. Die bei uns noch vorhandenen letzten Natur(lebens)räume dürfen nicht länger aufgrund wirtschaftlicher Interessen geplündert und zerstört werden.