von Redaktion LTschV-BW

Durch die Corona-Krise ist die Nachfrage nach Haustieren stark gestiegen. Doch die hohe Nachfrage macht den illegalen Welpenhandel noch lukrativer und facht ihn weiter an. Besonders problematisch ist dabei der anonyme Handel mit den Tieren über das Internet.  Anzeigenportale machen es den dubiosen Händlern sehr leicht und fördern den illegalen Welpenhande und das damit verbundene Tierleid.

Macht euch nicht mitschuldig!

Wer ein Tier möchte, bestellt es nicht wie eine x-beliebige Sache im Internet.

Informiert euch über die örtlichen Tierschutzvereine und Tierheime!

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QZBW - Tierschützer fordern deutliche Verbesserungen im Bereich der landwirtschaftlichen Tierhaltung

Agrarprodukte aus BaWü mit dem „Qualitätszeichen Baden-Württemberg“ (QZBW) garantieren angeblich hohe Qualitätsstandards, die über die gesetzlichen Grundlagen hinausgehen. Wer das aber automatisch auch bei der Tierhaltung erwartet, wird bisher bitter enttäuscht. Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutzverbände in BaWü fassen in einer gemeinsamen Erklärung zusammen, wie man den Erwartungen der Verbraucher zukünftig gerecht werden kann.

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Am 14. März finden in Baden-Württemberg Landtagswahlen statt.

Ein guter Zeitpunkt die Landtagsfraktionen in Bezug auf aktuelle Tierschutzfragen zu ihren Ansichten und Vorhaben zu befragen. Dazu hat der Landestierschutzverband einen ausführlichen Fragenkatalog ausgearbeitet und die Landtagsfraktionen und deren Landesparteien um Antworten gebeten.

Die einzelnen Stellungnahmen stellen wir  Tierschutz-interessierten Mitbürgern hiermit gerne zur Verfügung.

von Redaktion LTschV-BW

Den Wunsch vieler Menschen nach einem tierischen Gefährten, der in Zeiten des Lockdowns Nähe bringt und für Abwechslung sorgt, hält an. Die Auswirkungen spüren und fürchten der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine und Tierheime.

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Zwei unserer Mitgliedsvereine  haben bereits davon profitiert. Ermöglicht wurden so der Bau eines Katzenaussengeheges und geräumige „Hütten“ in Hundeausläufen.

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Tiere sind keine Spontangeschenke - sie verlangen Zeit und Aufmerksamkeit, ihr ganzes Leben lang.

Der Landestierschutzverband rät besonders jetzt davon ab, sich unüberlegt Tiere zuzulegen. Lebende Tiere sind als Corona-Lückenbüßer oder Geschenkidee zur Weihnachtszeit nicht geeignet. Sie sind anspruchsvoll und verlangen jeden Tag Aufmerksamkeit, Zuwendung, Betreuung und Pflege. Ein Heimtier als neues Familienmitglied muss deshalb gut überlegt sein.

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Nicht nur zu Weihnachten - Obdachlose und ihre Tiere

Was viele Menschen nicht wissen: Obdachlosen mit Hund stehen sozial etablierte Einrichtungen wie Wärmestuben, Suppenküchen und Obdachlosenheime für eine Übernachtung im Warmen nicht zur Verfügung, denn sie dürfen ihr Tier hierhin nicht mitnehmen. Das bedeutet für Herrchen/Frauchen und Hund, dass sie auch die kältesten Nächte draußen überstehen müssen.

Bildquelle: Pixabay.com

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Statt Fortschritt weiter auf der Stelle treten?

Der aktuelle Entwurf des 4. Hochschulrechtsänderungsgesetzes sieht vor, in Lehre und Ausbildung keine allein zu diesem Zweck getöteten Tieren mehr zu verwenden, wenn gleichwertige tierfreie Methoden vorhanden sind. Allerdings wird dieser positive Ansatz, dem Tierschutz im Rahmen der Ausbildung mehr Geltung zu verschaffen, derzeit hitzig diskutiert.
Tierschützer zeigen sich enttäuscht über die Blockadehaltung von Seiten der Wissenschaft und Politik.

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Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband Baden-Württemberg kritisieren, dass der baden-württembergische Agrarminister Peter Hauk nach wie vor jegliche Verantwortung für die Schlachthofskandale im Land von sich weist. Der von ihm nun vorgestellte Maßnahmenplan „Tierschutz für Nutztiere in Baden-Württemberg“ birgt gute Ansätze, reicht aber nicht aus, um den Tierschutz wirklich voranzubringen. Kürzlich wurde, nach Gärtringen und Waldshut, in Biberach der dritte Schlachthofskandal in Baden-Württemberg in diesem Jahr bekannt.