„Gemeinsam gegen Katzenleid“ am Welttierschutztag
von Redaktion LTschV-BW

„Gemeinsam gegen Katzenleid“ am Welttierschutztag

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Katzenleid“ rufen der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Landesverbände und Tierschutzvereine zum Welttierschutztag am 4. Oktober alle Mitbürger*innen dazu auf, sich an der Aktion „1 Minute für Straßenkatzen“ zu beteiligen und gemeinsam eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen zu fordern.

„Auch in Baden-Württemberg erleben wir immer wieder, wie groß das Leid der Straßenkatzen ist. Wir hoffen daher, dass sich viele Menschen eine Minute Zeit nehmen und uns unterstützen. Jede Stimme macht die Forderung nach einer bundesweiten Kastrationspflicht sichtbarer und zeigt der Politik, dass zum Schutz der Katzen endlich gehandelt werden muss“, erklärt der Vorsitzende des Landestierschutzverbands Baden-Württemberg Stefan Hitzler.
Wer sich beteiligen will, findet alle Informationen zur Mitmachaktion „1 Minute für Straßenkatzen“ unter www.jetzt-katzen-helfen.de/aktion-1-minute.

Hintergrund:

Alle Straßenkatzen in Deutschland stammen ursprünglich von Katzen aus Privathaushalten ab, die nicht kastriert wurden. Viele von ihnen sind krank, verletzt oder unterernährt, zahlreiche Kitten überleben die ersten Lebensmonate nicht. Gleichzeitig stellt die wachsende Zahl der Straßenkatzen die Tierheime vor enorme Herausforderungen. Eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang könnte dieses Leid verhindern und die unkontrollierte Vermehrung nachhaltig reduzieren.

Baden-Württemberg:

Auch der Landestierschutzverband BW e.V. setzt sich gemeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen seit langem für mehr Katzenschutz ein. Das Engagement zeigt Wirkung: inzwischen kommt die Notwendigkeit einer Katzenkastrationspflicht bei immer mehr Städten und Kommunen im Land an. Innerhalb von nur sechs Jahren haben sich schon über 20 Prozent der Gemeinden im Land für einen Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Halterkatzen entschieden.
Doch der Weg eine solche kommunale Katzenschutzverordnung zu erwirken, ist extrem aufwendig und kostet wertvolle Zeit, in der neues Straßenkatzenleid entsteht. Eine bundesweite Katzenkastrationspflicht würde vieles vereinfachen, dadurch die Tierschutzvereine und Katzenschutzinitiativen erheblich entlasten und gleichzeitig weiteres Katzenleid verhindern. Aus diesem Grund haben sich Anfang September der Deutsche Tierschutzbund, alle Landestierschutzverbände und insgesamt 775 Tierschutzvereine mit einem Brandbrief an die Bundesregierung gewandt und eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen gefordert.
Damit nicht genug: „Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, haben wir im Namen unserer 121 Tierschutzvereine in BW und unter direkter Bezugnahme auf unsere landeseigene Straßenkatzenproblematik alle baden-württembergischen Bundestagsabgeordneten separat angeschrieben und um politische Unterstützung gebeten,“ ergänzt Stefan Hitzler und betont mit Nachdruck: „nur mit einer bundesweiten Katzenkastrationspflicht wird es uns möglich, das Elend der Straßenkatzen in Deutschland flächendeckend wirksam einzudämmen“

Über den Welttierschutztag:

Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere, der am 4. Oktober 1228 heiliggesprochen wurde. Jährlich nutzen Tierschützer den Tag, um auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen, welches durch den Menschen verursacht wird. Der Deutsche Tierschutzbund stellt den Aktionstag in jedem Jahr unter ein aktuelles Motto – in diesem Jahr „Gemeinsam gegen Katzenleid“.

 

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Weitere Informationen:

Jedes Katzenleben zählt #KatzenHelfen

Der große Katzenschutzreport 2026

(Deutscher Tierschutzbund e.V.)

 

 

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