Wie kann ich meinen Hund ausreichend versorgen, wenn ich in Quarantäne bin?

Hunde gelten nach derzeitigem Wissenstand als wenig empfänglich für eine Infektion mit SARS-CoV-2. Derzeit gibt es zudem keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass das Virus auf Menschen übertragen können. Wenn Sie selbst an COVID-19  erkrankt sind und/oder unter Quarantäne stehen, liegt daher die wesentliche Herausforderung darin, dass Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung nicht verlassen dürfen. Wenn Sie einen Garten haben, könne Sie Ihren Hund ganz einfach hinauslassen, ohne selbst aus dem Haus oder der Wohnung gehen zu müssen.

Falls Sie keinen Garten haben, kontaktieren Sie am besten gesunde Freund*innen, Familienmitglieder oder Bekannte, die nicht in Quarantäne sind und mit Ihrem Hund spazieren gehen können. Idealerweise sollten nur junge, gesunde Personen als Gassigänger tätig werden, da nach aktuellen Erkenntnissen vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen eine Risikogruppe für Infektionen mit SARS-CoV-2 sind. Beachten Sie dabei die aktuell vorgegebenen Hygieneregeln, um eine Übertragung Ihrer (möglichen) eigenen Infektion zu vermeiden. Sie sollten den direkten Kontakt mit der Person vermeiden, die Ihr Tier abholt. Diese sollte Ihre Wohnung nicht betreten, sondern den Hund im Eingangsbereich übernehmen. Es ist ratsam, dass die Person eine eigene Leine und auch ein eigenes Halsband mitbringt und verwendet, damit Sie beide nicht die gleichen Gegenstände anfasst.

Zuletzt aktualisiert am 29.04.2020 von Redaktion LTschV-BW.

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