Kastration freilebender Katzen

Katzenschutz-Kampagne

Die Straße ist grausam. Kastration harmlos

katze klein


 
19.01.2018 - Die Zahl verwilderter Katzen in Baden-Württemberg steigt seit Jahren. Die Herausforderungen, die mit der Katzenüberpopulation einhergehen, können die örtlichen Tierschutzvereine nicht mehr alleine meistern. Eine davon: Die kostspielige Kastration und Versorgung freilebender Katzen. 

Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland etwa zwei Millionen freilebende Katzen, die häufig ein leidvolles Schattendasein führen. So sind diese Tiere häufig krank, verletzt, unterernährt oder kommen unter die Räder. Mehrmals im Jahr sind die Katzen paarungsbereit. Anfang des Jahres beginnen der Kreislauf der unkontrollierten Vermehrung und das Katzenleid wieder von vorn. Daher unterstützt der Landestierschutzverband die Katzenkastrationsaktionen seiner Mitgliedsvereine mit einem zusätzlichen Spendenfonds. Tierliebhaber, private Tierschützer und Unternehmen können sich so über den Verein an der landesweiten Tierschutzaktion beteiligen. 

„Kastration ist ein wichtiger Beitrag zum Katzenschutz. Denn je unkontrollierter sich Freigänger und freilebende Katzen vermehren, desto größer das Leid“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg Stefan Hitzler. Wirklich helfen könne nur eine flächendeckende Kastration, die allerdings kostspielig und von den örtlichen Tierschutzvereinen alleine nicht zu stemmen sei, so Hitzler. 

Helft mit!
Mit einem Spendenfonds, der eigens für die landesweiten Katzenkastrationsaktionen eingerichtet wurde, können sich in diesem Jahr Tierliebhaber, private Tierschützer und Unternehmen über den Landesverband direkt an der landesweiten Aktion der Tierschützer beteiligen. Die Kastration der Katzen läuft noch bis Ende des Jahres. Helft mit, das Leid der vielen streunenden Samtpfoten zu verringern. Schon ein kleiner Betrag kann helfen.