Wicky

Wicky

 

 

Name des Pferdes: WICKY
Rasse: Shetland-Pony
Geschlecht: Stute
Geboren: 2000
Beim Landestierschutzverband seit: 2000

 

 

 


Warum sie zum Tierschutzpferd wurde:
Wicky wurde als Fohlen, zusammen mit dem Ponyfohlen Leila, aus schlechter Haltung geholt. Sie war damals stark unterernährt und geschwächt.    

Beschreibung/Charakter:
Wicky hat ein freundliches, aufgeschlossenes Wesen und ist, wie die meisten Ponys, sehr schlau. Besonders dann, wenn es um das Erreichen von Essbarem geht. Für das Überwinden von Zäunen auf saftige Weiden gibt es verschiedene Techniken, die sie bestens kennt. Das ist natürlich gar nicht gut, da aufgrund ihrer Rehe-Erkrankung die Fütterung kontrolliert erfolgen muss.

Spezielle Bedürfnisse und Erkrankungen:
Wicky leidet unter chronischer Hufrehe, diese sind bei ihr eine Begleiterscheinung einer hormonellen Störung, dem sog. „Cushing Syndrom“, einer bei Pferden und Ponys leider immer häufiger verbreiteten Erkrankung. Glücklicher weise lässt sich die Krankheit durch Medikamente gut behandeln.

Ronja & Flicka

Ronja-Flicka

Name des Pferdes: FLICKA RONJA
Rasse: Warmblut           Württemberger Warmblut
Geschlecht: Stute Stute

Geboren:

ca. 1990 1990
Beim Landestierschutzverband seit: 2017 2017

 

Warum sie zu Tierschutzpferden wurden:
Aus Gesundheitsgründen konnte der Besitzer der beiden die Versorgung und Finanzierung nicht mehr leisten. Aufgrund ihres hohen Alters war ein Verkauf der beiden Stuten nicht möglich.

Beschreibung/Charakter:
Flicka ist ein wahrer „Wonneproppen“, trotz ihres hohen Alters steht sie noch gut im Futter, hat sich in ihre neue Herde gut eingefügt und ist gleichermaßen entspannt im Umgang mit Menschen und Artgenossen.
Ronja hat ein reizendes und unkompliziertes Wesen, aber leider ein wesentlich schwächeres Nervenkostüm als Flicka. Obwohl auch sie sich in ihrer Herde sehr wohl fühlt und entspannen kann, bringen auch kleine Veränderungen sie schnell aus der Ruhe. Wer nervöse Pferde kennt weiß, wie schwer es oft ist, sie „rund“ und gut im Futter zu halten, auf den Rippen will einfach nichts drauf bleiben.


Spezielle Bedürfnisse und Erkrankungen:
Flicka ist auch im Alter noch sehr stabil, eine würdevolle Dame. Ronja benötigt Spezialfutter, das ihr Kraft gibt. Ihr Immunsystem ist nicht mehr das Beste und man beginnt, ihr auch an Haut – und Haarkleid das Alter anzusehen. Nur ihre Augen – die sind nicht alt, in ihnen leuchtet das Leben.

Reni

RENI-2018

 

 

Name des Pferdes: RENI
Rasse: Haflinger
Geschlecht: Stute
Geboren: 1990
Beim Landestierschutzverband seit: 2007

 

 

Warum sie zum Tierschutzpferd wurde:
Eine Tierschützerin hat Reni aus äußerst fragwürdigen Haltungsumständen herausgekauft. Durch wiederkehrende Lahmheit, deren Ursache nicht geklärt werden konnte, war der Einsatz als Reitpferd nicht möglich und damit auch ein Weiterverkauf nicht. Die Anfrage, ob der Landestierschutzverband die Stute übernehmen würde, kam „zur rechten Zeit“, da gerade ein Platz frei geworden war. Reni hatte Glück.

Beschreibung/Charakter:
Reni ist eine willensstarke Persönlichkeit die ihr Leben genießt. Solange sie sich frei und ohne Reitergewicht im Rücken bewegen kann wie sie möchte, hat sie keine Schmerzen und genießt ihr Leben.

Spezielle Bedürfnisse und Erkrankungen:
Reni hat sehr schlechte Zähne. Durch ein sogenanntes „Wellengebiß“ stimmt der normale Abrieb der ständig nachschiebenden Zähne nicht. 2017 kam es außerdem zu einer eiternden Zahnwurzel mit Nervenentzündung, der Zahn musste gezogen werden. Warum Renis Ohren nach seitlich hängen, konnte auch die Pferdeklinik nicht klären. Unbehagen bereitet ihr das offensichtlich aber nicht.

Pony-Quartett

Pony-Quartett

Name der Ponys: MORITZ FLICKA BUBI MOGLI
Rasse: Mini-Shetty
Geschlecht: Wallach Stute Wallach Wallach
Geboren (alle ca.) 1985 1990 1995 1986
Beim Landestierschutzverband seit: 2016


Warum sie zu Tierschutzponys wurden:
Die 4 Ponys gehörten einer alten Dame, die privat über 25 Jahre lang alte und „ausgediente“ Ponys in ihrer Ponyherberge betreute. Aufgrund eigener Gesundheitsproblemen war ihr die Versorgung dann leider nicht mehr möglich. Der Landestierschutzverband BW hat die Ponyherberge schon in den vorherigen Jahren finanziell unterstützt und die Ponys 2016 dann übernommen.

Beschreibung/Charakter:
Obwohl die 4 deutlich kleiner sind als die anderen Pferde in den großflächigen Ausläufen, behaupten sie sich mit voller Souveränität. In ihrer neuen Großherde, in der sie seit 2016 leben, fühlen sich alle sichtlich wohl – kein Problem, in der Liegehalle auch mal neben einem schwarzen „Riesen“ im Stroh zu dösen.

Spezielle Bedürfnisse und Erkrankungen:
Moritz ist das älteste Pony. Da er ein gleichermaßen schlechter Esser wie Futterverwerter ist, bekommt er sein eingeweichtes Futter getrennt von den Anderen und es wird „gnädig übersehen“,  wenn er danach noch einen Ausflug zum schon sprießenden Gras unternimmt. Er genießt seinen Sonderstatus sichtlich.
Bubi hatte als Jungpferd einen gebrochenen Kiefer. Dadurch hat er eine Fehlstellung des Gebisses und seine Zähne müssen regelmäßig durch den Zahnarzt gepflegt werden.
Flicka und Mogli haben die 25 Jahre beide schon deutlich überschritten, außer ein paar grauen Haaren mehr merkt man ihnen das aber nicht an.

Pia

 

Pia-2018

 

 

 

 

Name des Pferdes: PIA
Rasse: Württemberger Warmblut
Geschlecht: Stute
Geboren: 1986
Beim Landestierschutzverband seit: 2004

 

 

 

Warum sie zum Tierschutzpferd wurde:    
Finanzielle Gründe waren ausschlaggebend dafür, dass Pia ihr ursprüngliches Zuhause verlassen musste. Obwohl sie früher auf verschiedenen Turnieren geritten wurde, interessierte sich - nachdem das nicht mehr möglich war - niemand mehr für die damals schon 21-jährige Stute.

Beschreibung/Charakter:
Pia ist ein grundsätzlich ruhiges, eher schüchternes Pferd, das mit Menschen und Artgenossen gleichermaßen gut klar kommt.

Spezielle Bedürfnisse und Erkrankungen:
Ihre Alterserscheinungen sind jetzt allerdings nicht mehr zu leugnen, die alten Knochen knacken hörbar, wenn sie sich in Bewegung setzt und auch das Kauen klappt nicht mehr so gut.  Der altersbedingt normale Gewichtsverlust wird durch entsprechende Zufütterung ausgeglichen. Pia teilt sich ihr „Rentnerdomizil“ mit einer alten Fuchstute, mit der sie sich sehr gut versteht. So haben die beiden alten Damen Ruhe vor den jüngeren, agileren Pferden.