Heimtiere

Die meisten Tiere mit denen wir normalerweise im Alltag in Berührung kommen sind so genannte Heimtiere. Zu ihnen gehören unter anderem Kaninchen, Meerscheinchen, Hamster, Hunde, Katzen, manche Vogelarten, Mäuse oder Ratten und auch Fische. Im Allgemeinen werden Tiere als „Heimtiere“ bezeichnet, wenn sie mit dem Menschen zusammen in einer Wohnung gehalten werden. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Tiere auch wirklich dazu geeignet sind. Nur Tierarten die bereits seit vielen Jahrhunderten (bzw.  Jahrtausenden) mit Menschen zusammenleben gelten wirklich als domestiziert. Dazu zählen Hunde und Katzen, sowie einige "Nutztierarten".

Die wohl beliebtesten Heimtiere in Deutschland sind Hunde und Katzen. Aber auch Kleintiere wie Meerschweinchen und Kaninchen werden gerne - besonders für und von Kindern - gehalten. Leider vergessen viele, dass die Haltung von Heimtieren viel Arbeit bedeutet – egal, ob großer oder kleiner tierischer Mitbewohner. In den letzten Jahren hat auch das Halten von exotischen Tieren immer mehr zugenommen. Zu den Exoten zählen zum Beispiel Schlangen, Spinnen oder Echsen. Sie sind Wildtiere mit ganz speziellen Ansprüchen, denen viele Tierhalter nicht gerecht werden.

Egal welches Tier man zu sich nach Hause holen will:  wichtig ist zunächst immer sich im Vorfeld genau zu informieren, damit es dem Tier (und damit auch "seinem Mensch")  später auch  wirklich lebenslang gut geht.

Genau das Gegenteil findet man bei der Erkrankung "Tiersammelsucht". In besonders schlimmes Fällen verlieren sogenannte Animal Hoarder den Überblick über ihre Tiere und können das Wohl der Tiere nicht mehr gewährleisten. Ein weiteres großes Problem in Baden Württemberg  ist das Katzenelend