Umfrage Wildtiere in Tierheimen

Umfrage zur Versorgung von Wildtieren in den Tierheimen

in Baden-Württemberg

 

Der Landestierschutzverband Baden Württemberg e.V., Dachverband über mehr als 100 Tierschutzvereine und ihre angeschlossenen Tierheime in Baden-Württemberg, hat von Mitte Mai – Ende Juni 2018 eine Umfrage zur Versorgung von Wildtieren bei seinen Mitgliedstierheimen durchgeführt. 56 Tierheime wurden um Teilnahme an der Umfrage gebeten, die Teilnahmequote lag bei 59 % (33 von 56).

In der Umfrage wurden Fragen zu den folgenden Themengebiete gestellt:

  1. Mitarbeiterzahlen und Qualifikation
  2. Eigene Möglichkeiten und Räumlichkeiten der Tierheime zur Versorgung von Wildtieren
  3. Aufgaben die die Tierheime selber übernehmen und die Zusammenarbeit mit Partnern (Vereine, private Pflegestellen und öffentlichen Stellen) zur Versorgung der Wildtiere
  4. Art und Anzahl der aufgenommenen Wildtieren im Zeitraum der letzten beiden Jahre
  5. Zusammenarbeit mit Tierärzten und Finanzierung der Wildtierhilfe
  6. Eigener Bedarf, was ist den Tierheimen am Wichtigsten?

Die Antworten zu jeder Frage wurden statistisch ausgewertet, die Ergebnisse werden im Folgenden präsentiert und erläutert.

Ziel der Umfrage und Zusammenstellung der Ergebnisse ist es, die durch die Baden-Württembergischen Tierheime geleistete Arbeit sichtbar und durch Zahlen „greifbar“ zu machen, und so den realen Aufwand und Bedarf in der Wildtierhilfe darzustellen.

Um die vollständige Auswertung der Umfrage zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Artenschutz

Das Thema Artenschutz spielt auch hier in Deutschland eine große Rolle. Schon im eigenen Garten kann man viel für die hier lebenden Tiere tun. Ein weiteres großes Thema ist der Schutz heimischer Wildtiere. 

Wildtiere

Bei einem Spaziergang durch den Wald kann es schon passieren, dass es zu einer überraschenden Begegnung mit einem Fuchs, Reh oder Wildschein kommt. Sogenannte Wildtiere leben in der freien Natur und sind nicht an den Menschen und das Leben in Gefangenschaft gewöhnt. Zu den einheimischen Wildtierarten zählen bspw. auch Hirsche, Feldhasen und Wildkaninchen, Marder und Dachse, Biber, Greifvögel und Eulen, viele Singvögel und Schwimmvögel oder auch Fledermäuse. Leider haben auch die hier in Deutschland lebenden Wildtiere mit dem Menschen zunehmend Probleme, da der sich immer mehr ausbreitet. Durch die Nutzung des Landes für Baugebiete oder Landwirtschaft verlieren viele Tiere ihren Lebensraum. Ein weiteres großes Problemfeld ist die Jagd - ein sehr fragwürdiges Hobby was immer noch von vielen Menschen ausgeübt wird.

Nicht nur um die heimischen Wildtiere zu unterstützen ist für Tierschützer das Thema Artenschutz ein wichtiges Anliegen.

Und auch Sie können etwas für Wildtiere tun, denn Artenschutz beginnt schon im eigenen Garten.

Vorschläge zur Änderung des Jagdrechtes in Baden-Württemberg von den im Landestierschutzbeirat vertretenen Tierschutzverbänden *

Zeit für einen Paradigmenwechsel - mehr Tierschutz bei der Jagd

22.06.2012

Die grün-rote Landesregierung Baden-Württemberg hat sich in ihrem Koalitionsvertrag für den Zeitraum 2011-2016 („Der Wechsel beginnt.“) zum Thema Jagdrecht klar positioniert: „Wir werden das Jagd- […]gesetz überarbeiten und stärker an wildökologischen Anforderungen und Tierschutz ausrichten. Die Wildfütterung werden wir abschaffen. In Schutzgebieten muss sich die Jagd am Schutzziel orientieren.“

Die im Tierschutzbeirat des Landes Baden-Württemberg vertretenen Tierschutzverbände*  (nachfolgend „Verbände“) begrüßen es ausdrücklich, dass die Landesregierung eine grundlegende Novellierung des Jagdrechtes anstrebt.

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